Häufig gefragt. Klar beantwortet.

Antworten zu Plattform, Einführung, KI, Datenschutz und Tarifen.

Grundlagen

Was ist TwinstOS und was bedeutet „digitaler Zwilling“?

TwinstOS ist eine Plattform, die das Wissen Ihres Forschungsinstituts an einem Ort zusammenführt: Team, Kompetenzen, Maschinen, Projekte und Partner. Daraus entsteht Ihr digitaler Zwilling, ein Abbild Ihres Instituts, das nicht nur einzelne Informationen enthält, sondern auch ihre Zusammenhänge: Wer verfügt über welche Kompetenzen? Welche Maschinen, Projekterfahrungen und Partner passen zu einem Thema? Wo liegen Zuständigkeiten?

So entsteht ein Institutsbild, das Orientierung schafft und als Grundlage für Zusammenarbeit, Auswertungen, Förderrecherche und neue Forschungsvorhaben dient.

Ersetzt TwinstOS bestehende Systeme?

Nein. TwinstOS ersetzt kein Projektmanagement, keine Dateiablage und kein LIMS. Projektdaten, Berichte, Versuchsergebnisse und Dokumente bleiben dort, wo sie heute gepflegt werden. TwinstOS ergänzt diese Systeme um den Zusammenhang zwischen Menschen, Maschinen, Kompetenzen, Projekten, Partnern und Zuständigkeiten.

Für wen ist TwinstOS gedacht?

Für Forschungsinstitute, Hochschulinstitute, universitäre Lehrstühle und vergleichbare Forschungseinrichtungen, in denen Teams, Maschinen, Projekte, Partner und Kompetenzen zusammenwirken. Ihren größten Effekt entfaltet TwinstOS dort, wo Wissen bisher an vielen Orten liegt, in Listen, Ablagen, Systemen und Köpfen, und an einem Ort auffindbar werden soll.

Einstieg und Pilot

Wie läuft die Einführung ab?

Die Einführung erfolgt begleitet und pragmatisch. Ziel ist nicht, sofort alles vollständig abzubilden, sondern schnell eine nutzbare Institutsbasis aufzubauen. Sie beginnen mit einem konkreten Anwendungsfall und erweitern schrittweise. Vollständigkeitsanzeigen machen sichtbar, wo Informationen noch fehlen. Im Pilot unterstützen wir Einrichtung, Datenstruktur und erste Nutzung gemeinsam mit Ihrem Team.

Müssen bestehende Daten neu eingegeben werden?

Nein, nicht manuell. Der KI-Import erkennt Projekte, Partner, Maschinen und Fördergeber in Ihren Dokumenten und ordnet sie strukturiert ein; übernommen wird, was Sie freigeben. Strukturierte Listen wie Excel- oder CSV-Dateien lassen sich direkt importieren. Was darüber hinaus fehlt, können Sie jederzeit im System manuell ergänzen.

Was bringt die Pilotphase?

In der Pilotphase starten Sie kostenfrei, mit vollem Funktionsumfang und persönlicher Begleitung, ohne Verpflichtung zur anschließenden Nutzung. Ihr Institut testet TwinstOS im realen Alltag, erprobt relevante Anwendungsfälle und prägt die Weiterentwicklung mit.

Die Laufzeit stimmen wir gemeinsam ab. In der Regel eignen sich etwa 8 bis 12 Wochen. Sie testen TwinstOS damit ganz ohne Risiko, mit unserer Unterstützung und mit Raum für Ihre eigenen Wünsche.

Was passiert nach der Pilotphase?

Die weitere kostenpflichtige Nutzung ist freiwillig. Die Kosten hängen von Umfang, Betriebsform, Modulen und Laufzeit ab; Pilotinstitute erhalten faire Anschlusskonditionen.

Nutzen Sie TwinstOS weiter, übernehmen Sie die im Pilot aufgebaute Institutsstruktur direkt in den Normalbetrieb. Entscheiden Sie sich dagegen, endet der Pilot ohne Verpflichtung, und die eingebrachten Daten werden auf Wunsch gelöscht.

KI-Unterstützung

Welche Rolle spielt KI, und muss ich sie nutzen?

KI ist eine Assistenzschicht auf dem digitalen Zwilling Ihres Instituts. Sie erkennt Zusammenhänge, liefert Impulse für Projektideen, schlägt passende Förderprogramme vor und bereitet Anträge strukturiert vor.

Nutzen müssen Sie sie nicht: TwinstOS ist auch ohne KI eine vollwertige Arbeitsbasis für Orientierung, Zusammenarbeit, Statistiken und Auswertungen.

Wobei unterstützt die KI konkret?

Die KI-Assistenz hilft, Zusammenhänge zwischen Kompetenzen, Maschinen, Projekterfahrungen und Partnern zu erkennen, daraus neue Projektideen abzuleiten, passende Förderprogramme einzuordnen und Förderanträge vorzubereiten. Beim Datenimport liest sie Ihre Dokumente und ordnet die Inhalte ein.

Können wir steuern, welche Daten die KI nutzt?

Ja. Die KI arbeitet auf Basis der Informationen, die Sie in TwinstOS aufgebaut haben, und mit dem jeweils ausgewählten oder freigegebenen Kontext. Sie entscheiden damit, welche Datenbasis für eine Auswertung oder Vorbereitung herangezogen wird. Je besser die Institutsbasis gepflegt ist, desto relevanter werden die Ergebnisse.

Betrieb und Datenschutz

Wo werden unsere Daten gespeichert?

Im Managed Hosting betreiben wir TwinstOS für Sie, die Daten liegen auf Servern in Deutschland. Das ist der einfachste und schnellste Einstieg. Alternativ kann TwinstOS bei Ihnen betrieben werden, siehe nächste Frage.

Welche Betriebsformen gibt es?

Es gibt drei Betriebsformen. Sie entscheiden, wie viel Kontrolle über den Betrieb bei Ihnen liegen soll:

  • Managed Hosting: Wir betreiben TwinstOS auf Servern in Deutschland. Der schnellste Einstieg und unsere Empfehlung für den Start.
  • Self-Hosted (Connector): Die Anwendung läuft bei uns auf Servern in Deutschland, Ihre Datenbank und Ihre Dateien bleiben in Ihrer Infrastruktur. Beide Seiten sind über einen schlanken Connector-Dienst bei Ihnen verbunden. Der Zugriff auf Ihre Daten läuft ausschließlich darüber.
  • Self-Hosted (Isolated): TwinstOS läuft vollständig in Ihrer Umgebung, mit Anwendung, Datenbank und Dateien. Sie behalten die volle Kontrolle über Betrieb und Daten.
Wie werden sensible Institutsdaten geschützt?

Der Schutz greift auf mehreren Ebenen:

  • Sie bestimmen, wer was sieht: Rollen und Rechte regeln, wer Informationen sehen und ändern darf. Optional sichert eine Zwei-Faktor-Anmeldung (TOTP) den Zugang zusätzlich ab.
  • Alles nachvollziehbar: Das Audit-Protokoll hält jede sicherheitsrelevante Aktion mit Zeitstempel, IP-Adresse und handelnder Person fest. Ihr Institut kann es selbst einsehen.
  • Geschützte Übertragung: Alle Verbindungen laufen ausschließlich verschlüsselt über HTTPS (TLS 1.2+).
  • Geschützte Zugangsdaten: Passwörter werden nur als bcrypt-Hash gespeichert. Sensible Einzelfelder liegen mit AES-256 verschlüsselt in der Datenbank, HMAC-integritätsgesichert.
  • Geschützte Backups: Bei Self-Hosted (Isolated) sind lokale Backups mit AES-256 (OpenSSL) verschlüsselt. Der Schlüssel bleibt bei Ihrem Institut.

Wo Ihre Daten liegen, entscheiden Sie: im Managed Hosting in Deutschland oder in Ihrer eigenen Infrastruktur. Alle Maßnahmen im Detail beschreibt unsere Dokumentation für Ihre IT- oder Datenschutzabteilung. Dokumentation anfordern →

Gibt es eine ausführliche Dokumentation zu Datenschutz und Sicherheit?

Ja: unser Datenschutz- und Informationssicherheitskonzept. Es beschreibt die technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Verarbeitung und zum Schutz personenbezogener Daten, aufbereitet für die Compliance-Prüfung. Ihrer IT- oder Datenschutzabteilung stellen wir es gern zur Verfügung.

Dokumentation anfordern →

Tarife und Module

Wie funktionieren die Tarife?

Es gibt drei aufeinander aufbauende Tarife: Basic, Professional und Intelligence. Managed Hosting in Deutschland ist in den Tarifen enthalten; Self-Hosted-Varianten stimmen wir individuell ab. Dazu kommen das Modul Labor & Versuchsfeld sowie Enterprise-Angebote für mehrere Institute.

Tarife im Detail →

Brauche ich das Zusatzmodul Labor & Versuchsfeld?

Nur, wenn Sie den laufenden Betrieb rund um Maschinen und Versuchsfeld abbilden möchten: Maschinen buchen, Lager verwalten, Aufträge für Werkstatt und Versuchsfeld bearbeiten und Nutzungshistorien führen. Das lohnt sich typischerweise bei einem größeren Maschinenpark.

Die Übersicht über Ihre Maschinen mit Stammdaten, Standorten und Verantwortlichen ist bereits in jedem Tarif enthalten.

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